MS Outlook Grundlagen Seminar
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MS Outlook Formulardesign Seminar
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BCM - Business Contact Manager
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Exchange Server 2003 Adminsitration
» Exchange Server Ziel dieses Seminares ist es, dem Systemverwalter die Planung, Installation und Verwaltung dieses sehr leistungsfähigen Produktes aus der Microsoft Back Office-Familie zu vermitteln.
Informationen zum Exchange Server
[Auszug aus Wikipedia: „http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Exchange_Server“]
Der Exchange Server ist ein Groupware- und Messaging-System der Firma Microsoft. Er kann für umfangreiche und vielfältige Aufgaben in von Microsoft-Produkten geprägten Infrastrukturen eingesetzt werden und eignet sich sowohl für recht kleine als auch sehr große Netzwerke: so können beispielsweise Intranets aufgebaut und gepflegt, E-Mails verwaltet und gefiltert, Zeitpläne erstellt, Termine vereinbart und Diskussionen geführt werden.
Microsoft Exchange Server benutzt ein proprietäres RPC-Protokoll namens MAPI, welches unter anderem auch von Microsoft Outlook verwendet wird. Entourage, Microsofts PIM-Software und Exchange-Client für Mac OS X, nutzt WebDAV anstelle von MAPI.
Zu Microsoft Exchange Server existieren viele Konkurrenzprodukte wie Lotus Notes / Domino von IBM, Novell GroupWise, das David InfoCenter von Tobit Software oder das Linux-basierte Produkt Scalix sowie die Open-Source Alternativen Open-Xchange, OpenGroupware.org und exchange4linux.
Ursprünglich entstand der Microsoft Exchange Server aus dem Programm Microsoft Mail. Dieses wurde bis zur Version 3.5 gepflegt und danach eingestellt. Um die Nähe zu Microsoft Mail darzustellen und den Kunden den Umstieg auf Exchange schmackhaft zu machen, wurde beim ersten Exchange Server die Versionsnummer 4.0 verwendet.
Funktionsumfang
Mit jeder Version wurde der Funktionsumfang und die Leistungsfähigkeit erweitert. Aus dem anfänglich einfachen Mailsystem wurde eine umfangreiche Groupwarelösung. Ab der Version 2000 wurde der Exchange Server in das Active Directory integriert. Somit war es erstmals nicht mehr notwendig, für jeden am Exchangesystem teilnehmenden Benutzer einen doppelten Benutzeraccount zu erstellen.
Es gibt jeweils eine Standard- und eine Enterprise Edition. Diese unterscheiden sich meist durch die Möglichkeiten, mehrere Speichergruppen zu definieren, mehrere Datenbanken zu erstellen, die maximale Größe der Datenbanken sowie das mögliche Clustering.
In der Version 2003 wurde mit dem Intelligent Message
Filter (IMF) erstmals eine Filterung implementiert, die es ermöglicht,
Spam
auszusortieren. Ebenfalls wurden Sender ID
und die Always uptodate-Funktion für mobile PocketPCs eingeführt. Seit der Version 2007 gibt es den
Exchange Server in einer 32 Bit-Version und in einer nativen 64-Bit-Version.
Exchange Server 2003
Das aktuelle Produkt trägt die Bezeichnung Exchange Server 2003 und ist in den Versionen Standard und Enterprise erhältlich. Die Standard-Version ist für den Einsatz in kleineren Firmen gedacht, da er nur eine Speichergruppe mit zwei Datenbanken erlaubt. Bis Exchange 2003 SP1 waren diese Datenbanken auf 16 GB beschränkt. Seit SP2 können die Datenbanken auf 75 GB vergrößert werden. Sowohl die Standard Version als auch die Enterprise Version können gemeinsam in einem Verbund betrieben werden, wenn die Firma z. B. mehrere Standorte hat.
Die Enterprise-Edition erlaubt gegenüber der Standardversion bis zu vier Speichergruppen à fünf Datenbanken, die sogar jeweils bis zu 16 TB groß werden können. Damit können auch große Datenmengen problemlos verarbeitet werden. Zudem erlaubt die Enterprise Version die Verbindung über Connectoren und den Betrieb mehrerer Server in einem Cluster zur Verbesserung der Ausfallsicherheit.
Mit dem Service-Pack 2 (SP2) für Exchange Server 2003 hat Microsoft die Speichergrenze für die Standardversion auf 75 GB erhöht. Zudem wurde der Intelligent Message Filter um weitere Funktionen erweitert, wie z. B. Sender ID und die Always uptodate-Funktion für mobile PocketPCs.
Der Exchange Server 2003 kann unter Windows Server 2003 oder Windows
2000 Server SP3 oder höher installiert werden, aber nur unter Windows
Server 2003 steht der vollständige Funktionsumfang zur Verfügung. Die
Benutzerverwaltung unterliegt der vollständigen Kontrolle des Active Directory des Servers. Nach Installation des
Exchange-Servers hat der Administrator in der Benutzerverwaltung weitere
Funktionen zum Exchange-Server zur Verfügung.
Allgemeiner Funktionsumfang
- E-Mails
- Termine (Kalender)
- Aufgaben
- Kontakte/Adressen
- Notizen
- Dokumente
- E-Mail-Zugriff via Microsoft Direct Push-Technologie
- E-Mail-Abruf mittels POP3/IMAP4
- Datenkomprimierung bei Datenübertragung
- globales Adressbuch
- Zertifikat-basierte Authentifizierung
- Unterstützung für Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME)
- ActiveSync für die Synchronisierung mit tragbaren Geräten (z. B. palmOne, Motorola, Nokia, Symbian, PocketPC etc.)
- intelligenter Anti Spam-Filter SmartScreen-Filtertechnologie (Intelligent Message Filter (IMF))
- globale Annahme-/Verweigerungs-Liste (Whitelist/Blacklist)
- Viren-API, mit der Drittanbieter Anti-Viren-Software angebunden werden kann (VSAPI 2.5)
- Unterstützung für
das Sender
ID-E-Mail-Authentifizierungsprotokoll
- vollständige
Unterstützung der Novell GroupWise 6.x-Konnektoren und -Migrationstools
- Outlook Web Access
(Bereitstellung eines abgespeckten Outlook über den integrierten Internet Information Server)
- Rechtschreibprüfung
für Deutsch und weitere Sprachen
Grundsätzlich werden Daten aufgeteilt in:
- private Daten
(benutzerabhängig)
- öffentliche Daten (wie
z. B. öffentliche Kalender etc.)
Somit ist eine Arbeit im Team möglich.
Als Frontend-Applikation
wird Outlook beziehungsweise Entourage genutzt. Als Alternative unter Linux
kann auch Evolution verwendet werden. Jedoch ist eine
Nutzung des Exchange Servers auch über Internet mittels Outlook Web Access oder über mobile
Geräte (wie z. B. Smartphone, Handy, PDA, Pocket PC etc.) mittels Outlook Mobile Access möglich.
Somit wird ein Zugriff auf die Daten von jedem Ort mit jedem Gerät mit
Datenfernübertragung möglich.
Bei Nutzung von Outlook 2003 zusammen mit Exchange Server 2003 wird der
Funktionsumfang von Outlook erweitert:
- es wird ein
Abwesenheitsassistent angeboten
- Outlook Regeln werden
teilweise direkt auf dem Server abgearbeitet, auch wenn der Benutzer das
Outlook nicht gestartet hat (eine genaue Übersicht, welche Funktionen
nun mit und welche ohne Client-/Server-Verbindung möglich sind,
existiert aber nicht)
- eine Delegation des
Benutzerpostfaches, Kalender etc. kann vom Benutzer an andere Benutzer
erlaubt werden (Team-Arbeit)
- Bei Einladung zu Terminen
mit weiteren Benutzern, die ebenfalls den Exchange Server benutzen, wird
dem Einladenden sofort angezeigt, ob der Eingeladene bereits einen Termin
hat oder „frei“ ist (Team-Arbeit) u. v. m.
Exchange Daten können den Windows SharePoint
Services und dem SharePoint Portal Server zur
Verfügung gestellt werden. Somit sind öffentliche Daten auch in den
vorgenannten Portalen verfügbar und bei Änderungen werden die Daten
synchron übernommen.
Quellen
- Microsoft
Technet Exchange Server TechCenter
(deutsch)
- Exchange
Server 2003 Produktübersicht (deutsch)
- Exchange
Server 2007 Produktübersicht (deutsch)
Weblinks
- Exchange
Server 2007 Produktübersicht
- 120
Tage Testversion des Exchange Server 2007
- Umfangreiches
Kompendium



